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Mittwoch, 9. November 2016

Revival°

Drücken, drücken, drücken, 30 Mal und dann 2 Beatmungen und nochmal von vorn, nicht aufhören bis sich was tut.... Es regt sich etwas!

Hey Leute,
da bin ich wieder. Nach einer acht monatigen Pause bin ich wieder zurück. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich vor 13 Monaten davon gesprochen hatte nach Amerika zu gehen und da ein Jahr als Au Pair zu leben. Und wisst ihr was? Ich hab's getan! Und ja ich bin ein klein wenig stolz auf mich, das durchgezogen zu haben, auch wenn es nicht immer einfach war. Ich hatte euch versprochen, euch auf mein Abenteuer mitzunehmen. Leider hat das dann doch nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich habe mir immer wieder vorgenommen zu bloggen und zwei, drei Posts kamen auch aber das war natürlich nicht alles was ich mit euch teilen wollte. Das Problem war, dass ich einfach zu beschäftigt war mein amerikanisches Abenteuer zu leben. Wer mir auf Instagram folgt, hat etwas mehr von mir mitbekommen. Es tut mir wirklich leid, das ich euch hab hängen lassen und ich kann es euch nicht verübeln, wenn ihr meinem Blog nicht mehr gefolgt seid. Aber jetzt bin ich wieder da. Ich hoffe die Wiederbelebung meines Blogs gelingt und meine lieben Follower kommen schnell wieder zurück.


Ich hab da drüben im Amiland so einiges gesehen und erlebt, also wird es in nächster Zeit einige Reiseberichte geben und Posts über die USA. Aber es wird auch aktuelle Posts geben, über mein jetziges Leben und zukünftige Pläne.

Bin hoch motiviert wieder regelmäßig zu bloggen und freu mich auf eure Kommentare :)

LG Lydia°


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Press, press, press, 30 times and then 2 breathings and again from the beginning, do not stop until it works .... Something is happening!

Hey guys,
here I am. After an eight-month break, I'm back again. Perhaps you remember that 13 months ago I talked about going to America and living there for one year as an au pair. And you know what? I did it! And yes, I am a little bit proud of myself, having passed through, even if it was'nt easy always. I had promised you to take you with me on my adventure. Unfortunately, this did not work out as I had imagined. I have always made plans to blog and two, three posts came, but that was not everything I wanted to share with you. The problem was that I was just too busy to live my American adventure. Those who follow me on Instagram were updated about my life much better. I'm really sorry I let you down and I can not blame you if you have unfollowed my blog. But now I'm back. I hope the revival of my blog succeeds and my dear followers come back quickly.



I've seen and experienced a lot over there in the US, so there will be some travel reports and posts about the US in the near future. But there will also be posts about my current life and future plans.

I am very motivated to blog regularly and am looking forward to your comments :)

LG Lydia °

Freitag, 25. März 2016

Rematch Tipps [Au Pair]°

Was ist Rematch?

Rematch ist Chaos. Für manche kommt es überraschend, wie ein Schlag ins Gesicht. Andere wissen schon seit einer gewissen Zeit, dass sie darauf zusteuern und ringen sich letzendlich durch diesen riskanten Schritt zu gehen. 14 Tage die über den restlichen Verlauf deines Au Pair Abenteuers bestimmen werden. Eine unglaubliche Menge an Gefühlen, die auf dich hereinprasseln. Ungewissheit und Zweifel, was als nächstes kommt. War es die richtige Entscheidung? Ungeduld und Angst, wenn sich nach der ersten Woche immer noch keine Familie gemeldet hat. Traurigkeit, da man weiß, dass man in wenigen Tagen liebgewonnene Menschen verlassen muss. Erschöpfung, wenn man nach einem 9 Stunden Arbeitstag drei Skypeinterviews mit potentiellen Gastfamilien führt. Und letzendlich Glück und Hoffnung, wenn man eine Familie gefunden hat, die mit einem matchen will.


Rematch bezeichnet man den zweiwöchigen Prozess, in dem ein Au Pair versucht eine neue Gastfamilie zu finden. Die Entscheidung dazu kann vom Au Pair selbst kommen oder auch von der Gastfamilie. Du hast zwei Wochen, in denen dein Au Pair Profil auf der Website der Organisation wieder online gestellt wird und Gastfamilien die Möglichkeit haben dich zu kontaktieren. Wenn du am Ende dieser zwei Wochen keine Familie gefunden hast, musst du sofort nach Hause fliegen, da dein Visum gecancelt wird und du musst selbst für die Flugkosten aufkommen, was ziemlich teuer werden kann, da es ein lastminute Flug wäre. (So ist das jedenfalls bei AuPairCare. Ich weiß, dass es bei manchen Organisationen anders ist.)

Wann sollte ich ins Rematch gehen?

"Die Familie schien so perfekt zu sein und wir haben uns in den Skypegesprächen super gut verstanden." Hab ich von Rematch-Au Pairs so oft gehört. Doch lebt man dann erstmal für paar Wochen mit der scheinbar perfekten Familie, sieht man, dass sie dann doch nicht so toll sind und mehr Macken haben als man dachte. 
 Ich will gleich mal klar stellen, liebe Au Pairs, es gibt keine perfekte Familie. Jede Familie hat so ihre kleinen oder auch größeren Macken, genauso wie wir Au Pairs nicht perfekt sind. Wir kommen in Amerika an und tauchen in eine andere Kultur ein, leben mit einer Ami-Familie unter einem Dach. Sicher ist da nicht alles so wie zuhause und man muss dafür offen sein und sich ein stückweit anpassen können. Wenn du Probleme mit irgendetwas hast, versuch mit deiner Gastfamilie darüber zu sprechen, oft ahnen die überhaupt nicht, dass das gerade ein Problem für dich darstellt, weil es für sie vielleicht total normal ist. Im Zweifelsfall kannst du natürlich auch deine Areadirektorin daraufhin ansprechen.

Wenn das aber alles nichts hilft und du dich immernoch unwohl in der Gastfamilie fühlst, wenn ihr euch ständig streitet, die Gasteltern dich nicht respektieren, wenn du nicht du selbst sein kannst oder regelrecht Angst hast Zeit mit der Familie zu verbringen, dann ist Rematch wohl die richtige Entscheidung für dich.

Ich bin im Rematch, was nun?

Du hast dich überwunden und bist diesen riskanten Schritt gegangen, hast mehrere unangenehme Gespräche mit deiner Gastfamilie und Areadirektorin hinter dich gebracht. Deine Areadirektorin hat dir erzählt, dass du wahrscheinlich keine Familie findest und du schonmal das Geld für deinen Heimflug bereit halten sollst? Okay, dann heißt es jetzt positiv bleiben und glaub nicht alles, was deine AD erzählt, die mögen nämlich keine Rematch-Au Pairs, weil die denen ne Menge Arbeit bereiten.
Ich kenne viele Au Pairs die im Rematch waren und alle haben bisher ne neue Familie gefunden. Also seid geduldig, manchmal dauert es eine Weile bis die ersten Anfragen kommen. Wärend ihr auf Anfragen wartet, fragt alle eure in den USA lebenden Freunde, ob sie Familien kennen, die ein Au Pair suchen. Und fragt eure Au Pair Freunde, nach den E-mail-Adressen ihrer AD's und schreibt diese dann an, dadurch hatte ich ne ganze Menge mehr Auswahl an Familien. Was auch helfen kann, ist in alle möglichen Au Pair Gruppen in Facebook zu posten. 

Wenn du dann Anfragen hast und jeden Abend Skypegespräche und Telefonate mit potenziellen Gastfamilien führst geh positiv an die Sache ran. Ich mein, du weißt ja eigentlich wie es läuft. Es ist nochmal das gleiche, wie ganz am Anfang nur diesmal mit etwas mehr Zeitdruck. Mach dir vorher Gedanken, was du Fragen möchtest, sei ehrlich und so positiv wie möglich.
 Sicher werden die Familien dich fragen, wie es zum Rematch gekommen ist und was das Problem war und das solltest du auch ehrlich beantworten, aber bitte bleib respektvoll deiner alten Gastfamilie gegenüber. Sag nicht sowas wie "Die sind einfach sch****.", auch wenns so ist oder du das so fühlst. Versuch das Problem sachlich zu schildern. Denn du darfst nicht vergessen, die Familie versucht sich gerade ein Bild von dir zu machen und wenn du respektlos über deine derzeitige Gastfamilie redest, müssen die davon ausgehen, dass du über sie später eventuell auch mal so reden wirst.

LG Lydia°

Samstag, 27. Februar 2016

Lebenszeichen°

Ich fühl mich schuldig! Ich wollte euch ja auf dem Laufenden halten über mein Abenteuer in Amerika. Allerdings hat mich dieses Abenteuer so sehr in Anspruch genommen, dass ich keine Zeit hierfür gefunden habe. Um ehrlich zu sein war ich meistens einfach zu erschöpft und faul, nach einem Arbeitstag voller Konflikte über Spielsachen, Essen, Mittagsschlaf oder den Osterhasen. Meistens sitz ich dann einfach nur in meinem super schönem Bett oder meiner Couch und genieße den Luxus einen eigenen Fernseher mit Netflix mein Eigen nennen zu dürfen (wenigstens bis Oktober).



Okay aber fangen wir mal von vorn an, bei mir hat sich einiges verändert. Wie ihr jetzt vielleicht erraten könnt, es hat auch mich getroffen, was viele Au Pairs so sehr fürchten... Rematch. Es war meine eigene Entscheidung und soviel kann ich sagen, es war die richtige! Ich möchte jetzt gar nicht so sehr auf den Rematch Prozess eingehen, das würde diesen Post sprengen. Ich habe einen extra Post dazu schon in Planung. 

Glücklicherweise habe ich eine neue Hostfamilie gefunden und bin nun wirklich super glücklich. Ich lebe jetzt in Forth Worth/Texas, habe das eisige Schneegestöber in Iowa gegen sommerliche Temperaturen und Sonnenschein eingetauscht. Ich liebe es, nach der Arbeit in den nahegelegenen und wunderschönen Park zu gehen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages und die Ruhe dort zu genießen. Die Anzahl meiner Hostkids hat sich verdoppelt und somit auch die Anzahl sterbender Nervenzellen, aber ich liebe meine drei Jungs und klein Rosie, die gerade Laufen lernt. Meine Gasteltern sind super relaxed drauf und sind echt großzügig mit mir. Den Netflix-TV hatte ich ja schon erwähnt, da wäre dann noch die Mitgliedschaft im Fitnessstudio, ein brandneues I-Phone S5, Deko für meinen Raum und für meinen Geburtstag nächste Woche schenken sie mir einen Tag im Spa mit Massage und co.


Da ich das erste Au Pair in dieser Familie bin und sie auch erst seit sieben Monaten hier wohnen, durfte ich meinen Raum selbst mit gestalten. Was wirklich nice ist! Als ich hier ankam, war mein Zimmer noch ne totale Baustelle (keine Tür, Wand noch nicht ganz verputzt) und ich hab im Zimmer der Tochter geschlafen. Ich bin mir sicher, viele hätte das etwas verschreckt und ja ich gebe zu, ich war es auch etwas, als ich das erste Mal mein zukünftiges Zimmer sah. Sie hatten mir gesagt, dass mein Zimmer noch nicht fertig war, aber dass es totale Baustelle ist, hatte ich nicht erwartet. Aber im Endeffekt war es ganz gut, da ich mit helfen konnte, das Zimmer fertig zu bauen und ich hab meine Möbel weiß gestrichen. So hatten wir gleich ein gemeinsames Projekt und ich hab mich von Anfang an wohl gefühlt. Inzwischen bewohne ich mein eigenes, fast fertiges Zimmer. Es fehlen noch ein paar Bilder an der Wand, ein Sofaüberzug, eventuell ein flauschiger Teppich vor meiner Couch und ein Fenster.

Ein paar andere Au Pairs von hier habe ich auch schon kennen gelernt. Und da ich das einzige Au Pair in der Stadt (von unserer Organisation) bin, was die Möglichkeit hat ein Auto zu nutzen bzw. sich traut hier Auto zu fahren, bin ich auch gleich super beliebt, haha. Ich hab hier kein eigenes Auto, wie es in Des Moines der Fall war. Das ist der einzige kleine Nachteil, aber meine Gasteltern geben ihr Bestes, ein Auto für mich frei zu machen, wann immer ich es möchte. Ich kann mich hier wirklich nicht beklagen.

LG Lydia°




Dienstag, 8. Dezember 2015

Chicago Love°



Es ist schon wieder über eine Woche her, dass ich in Chicago war. Ich erinnere mich, als wenn es gestern gewesen wäre. Gleichzeitig fühlt es sich aber auch so unglaublich weit entfernt und unecht an, wie ein Traum. Es war eines der besten Wochenenden in meinem bisherigen Leben, wenn nicht sogar das beste. Möglicherweise manipuliert mein Gehirn die Erinnerungen und lässt sie schöner wirken, als sie tatsächlich waren. Aber es waren drei besondere Tage und Nächte für mich in einer atemberaubend schönen Stadt mit wundervollen Menschen. Ich erinnere mich an lange Gespräche mit meinem Couchsurfing Host, begleitet von guter Musik und Wein bis Morgens um 5 Uhr. Viele Stunden Schlaf hab ich an diesem Wochenende nicht genossen, aber das ist okay. Schlafen kann ich auch ein andermal. Ich war im John Hancock Center, ein 240 m hoher Wolkenkratzer und habe Chicago von oben gesehen, habe das Art Institute besucht, war im Milenium Park, hab Leute beim Eislaufen beobachtet, war im Maggi Daley Park und hab den View auf Chicago in einer Korbschaukel genossen, hab die Chicago Bean gesehen, war etwas shoppen, schließlich war Blackfriday, bin auf der Michigan Avenue quer durch eine protestierende Menge gestiefelt, habe eine Comedyshow besucht, war auf dem Navy Pier, hab mich mit der Straßenbahn verfahren, war auf einem Weihnachtsmarkt(nach deutsche Art), hab Deep Dish Pizza gegessen, war im Zoo und habe eine beeindruckende Lichtershow gesehen, war zu einem Friendsgiving und habe ein Hähnchen in einer Drehtür zerquetscht. Und das in nur 72 Stunden und dabei war das noch gar nicht alles.



Thanksgiving Dinner mit den Freunden meines Hosts. Er hat übrigens auch diese beiden Bilder gemacht.






Eisläufer im Millenium Park

Chicago River


"Christkindlmarket"

im Zoo

Ich hatte eine Menge schöner Momente mit Au Pairs von Chicago.

Aussicht vom Hancock Tower

LG Lydia°

Donnerstag, 26. November 2015

Auf nach Chicago!°

Es war ein spektakulärer Morgen. Hab meine sieben Sachen gepackt. Mit meinem Auto, nicht wirklich meins, aber für ein Jahr darf ichs benutzen, zum Krankenhaus gefahren um dort zu parken. Meine Hosteltern wollten nicht, dass ich das Auto in der Nähe der Bushaltestelle lasse, da die Gegend nicht die beste ist. Und das zeigte sich dann auch schnell. Ich musste etwa 15 Minuten zur Haltestelle laufen. Auf dem Weg dahin fuhr ein Auto mit lauter Ghetto-Musik und heruntergelassenem Fenster an mir vorbei bzw. es wurde langsamer und die Typen darin sagte irgendwas zu mir. Ich konnte es allerdings nicht wirklich verstehen und ich sah auch schon die Haltestelle, deswegen bin ich einfach weiter gelaufen, ohne irgendeine Antwort zu geben. So wie die aussahen, hatten sie vielleicht Drogen für mich, vielleicht haben sie aber auch nur nach dem Weg gefragt. Ich weiß es nicht. An der Haltestelle angekommen, hatte ich erstmal ein nettes Gespräch mit dem Personal da am Schalter. Und dann wurde auch schon mein Bus aufgerufen, also habe ich mich an der Menschenschlange an der Tür angestellt. Plötzlich höre ich da so ein komisches Geräusch hinter mir, als würde jemand ersticken. Ich drehte mich um und sehe nur noch wie ein Mann zu Boden gleitet. Er hatte einen epileptischen Anfall.  

Jetzt sitze ich gerade in einem Bus nach Chicago. Der Himmel ist grau, kein Fleckchen blau zu sehen. Es regnet und mein Hintern schmerzt jetzt schon vom sitzen und ich muss noch etwa fünf Stunden durchhalten. Aber ich bin glücklich und voller Vorfreude auf Chicago. Das ist es ja, warum ich hier in den USA bin, um meinen Horizont zu erweitern. Ich werde in Chicago auf der Couch eines Inders schlafen. Ich habe mal kurz mit ihm geskyped und Whatsapp-Nachrichten geschrieben, aber ich weiß trotzdem nicht wirklich was mich erwartet. Einige sagen jetzt sicher ich sei naiv, vielleicht bin ich das auch. Aber ich brauch dieses Abenteuer, diese Spannung, nicht genau zu wissen, was als nächstes passieren wird. Ich lerne hier jede Woche neue Leute kennen. Gestern hatte ich einen wirklich lustigen Abend mit einer aus meinem Englisch Kurs, sie und ihr Ehemann haben mich zu sich nach Hause eingeladen und zwei seiner Freunde waren da. Ich mit meinen 19 Jahren war die jüngste in der Gruppe, die waren alle über 30 aber es war ein schöner Abend und wir wollen uns wieder mal zum Football schauen treffen. Ich liebe mein neues Leben hier.

LG Lydia°

Samstag, 7. November 2015

Eingewöhnungsphase [Au Pair]°

So langsam gewöhne ich mich an die USA. Ich habe schon einiges gelernt über die amerikanische Kultur,  mit Sicherheit noch nicht alles, aber zumindest die wichtigsten Dinge. Ich bekomme so allmählich eine Routine in meinen Arbeitsalltag, natürlich ist jeder Tag anders, wenn man mit Kindern arbeitet, die wollen nicht jeden Tag das gleiche spielen. Okay jedes Kind hat so seine Lieblingsspiele, aber wenn man ein gutes Au Pair sein will, sollte man seine Hostkinder dazu ermutigen Neues auszuprobieren, denn nur so lernen sie etwas. Die Arbeit macht mir Spaß, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Kinder neigen dazu, das zu machen was sie nicht sollen. Jeder der mit Kindern zutun hat, weiß wovon ich rede. Ich hab meine zwei Mädchen inzwischen ins Herz geschlossen und möchte hier erstmal nicht wieder weg. Ich lerne jedes Wochenende neue Leute kennen und es fühlt sich jetzt schon so an, als ob sich da Freundschaften entwickeln würden. Ich werde hier auf dem Blog wahrscheinlich keine Bilder von meinen Hostkids veröffentlichen, aber ihr könnt hier ein paar Bilder von unserem Ausflug in den Zoo sehen.








LG Lydia°

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gefühlsachterbahn°

Es ist ein stetiges auf und ab der Gefühle. An einem Tag fühlt man sich wie der glücklichste Mensch der Welt, am nächsten fragt man sich was man hier eigentlich macht, warum man hier ist und ob es nicht doch besser gewesen wäre ein Studium zu beginnen.

Vermutlich haben viele Au Pairs mit diesem Gefühlschaos zu kämpfen. Ich hoffe allerdings, das ist nur in den ersten Wochen so und legt sich mit der Zeit. Heute hab ich das schöne Sonntagswetter genutzt und einen langen Spaziergang durch meine Nachbarschaft gemacht. Später treffe ich mich dann noch mit einem anderen Au Pair.


Der erste amerikanische Schmetterling, der sich vor meine Linse getaut hat :)




Diese Eichhörnchen gibt es hier massenweise und sie sind größer als in Deutschland.



In diesem Haus werde ich jetzt ein Jahr lang wohnen.


LG Lydia°


Montag, 19. Oktober 2015

Mein Start als Au Pair°

Hallo ihr Lieben,

bei mir hat sich so einiges getan. Meine Reise hat begonnen, eine Reise ins Unbekannte, neue Sitten und Bräuche, so manches an das man sich erstmal gewöhnen muss. Anderes Wasser, andere Luft, Sachen über die man vorher gar nicht nachgedacht hat. Aber so langsam lebe ich mich hier ein. Seit genau zwei Wochen lebe ich nun in den USA. Fünf Tage habe ich in New York bzw. in der Nähe davon verbracht, in der Au Pair Academy (in einem Hilton Hotel), wo ich viele super liebe Au Pairs kennen lernen durfte und ich habe einiges über die Betreuung von Kindern und Babys gelernt. Natürlich haben wir auch einen Trip in die Innenstadt New Yorks gemacht. Ich habe das Empire State Building und die Freiheitsstatue gesehen, war auf dem Times Square und im Central Park.





Als ich dann in Des Moines am Flughafen ankam und das Plakat gesehen habe mit "Welcome Lydia" wusste ich, dass es nun beginnt, mein Abenteuer. Nun sitze ich hier in meinem Bett, was sich noch nicht wie meins anfühlt. Aber es ist groß und sehr bequem, es wird mir nicht schwer fallen mich daran zu gewöhnen. Ich habe zwei bezaubernde Mädchen, auf die ich aufpassen darf. Die eine ist vier einhalb Monate und die andere ist vorgestern drei geworden. Gestern haben wir ihren Geburtstag gefeiert, meine erste amerikanische Geburtstagsfeier. Ich habe schon eine Menge erlebt, in den neun Tagen, die ich mit meiner Gastfamilie verbracht habe. Ich war in Des Moines auf dem Farmers Market, war in Pella, eine Stadt mit Amsterdam-Flair, außerdem waren wir auf Center Grove Orchard, eine Art Apfelplantage mit einer Menge an Attraktionen für Kinder. Ich habe auch schon einen Großteil der Verwandschaft kennen gelernt, die total nett ist. Und ich habe mich mit anderen Au Pairs getroffen, die hier in der Nähe wohnen, die auch mega cool drauf sind.











Heute war ich mit meiner Hostfamilie in der Nachbarschaft spazieren, wo gerade ein neues Haus gebaut wird, welches wir uns angeschaut haben. Ich bin noch etwas geflasht von all den neuen Eindrücken und hatte noch gar keine Zeit alles zu verarbeiten, genauso wie ich keine Zeit zum bloggen gefunden habe, Entschuldigung an dieser Stelle. Ich hoffe ich werde demnächst wieder mehr Zeit für meinen Blog finden.

LG Lydia°